St Wenzeslausstift Jauernick

Eine gute Adresse in der Lausitz

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967 n. Chr. Christliche Slawen besitzen vermutlich eine Kirche in Jauernick.
1242 König Wenzel I von Böhmen bestätigt dem Kloster St. Marienthal den Kauf des Dorfes Jauernick (1. Urkunde).
1427 Hussiten plündern und zerstören Ort und Kirche.
08.10.43 Weihe der wiederhergestellten Kirche.
1691 Die St. Marienthaler Äbtissin Anna Friedrich stiftet die Vorhalle zur Pfarrkirche.
1815 Teile der Lausitz, auch Jauernick, gehören zur Provinz Schlesien.
1821 Ausgliederung aus dem Bistum Meißen
Die schlesischen Gebiete werden dem Bistum Breslau zugeordnet.
1829 In Görlitz hält der Jauernicker Pfarrer Kretschmer die erste katholische hl. Messe nach der Reformation.
21.12.61 Das St. Wenzeslaus-Stift wird in den Räumen des Pfarrhofes Jauernick durch Erlass von Wilhelm I., des Königs von Preußen, als katholische Kinder-, Bewahr- und Erziehungsanstalt gegründet. Mit der Verwaltung wurde die Congregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Carl Borromäus (Mutterhaus: Neiße/Schlesien) beauftragt.
01.07.77 Schließung der Anstalt im "Kulturkampf" unter Bismarck.
1884 Fürstbischof Robert Herzog von Breslau eröffnet das St. Wenzeslaus-Stift mit einer Waisenmutter.
1888 Schwestern der Congregation vom hl. Carl Borromäus (jetzt Mutterhaus: Trebnitz) können ihre Arbeit im St. Wenzeslaus-Stift wieder aufnehmen.
1913 Bau des Kapellenhauses in dieser Einrichtung.
01.03.21 Mägde Mariens von der unbefleckten Empfängnis übernehmen das St. Wenzeslaus-Stift (Mutterhaus: Bergstadt/Oberschlesien).
11.06.36 Wendelin Siebrecht, Pfarrer von Jauernick, wird Heimleiter des Kinderheimes.
04.03.38 Arme Schulschwestern zu unserer lieben Frau (Mutterhaus: Breslau) übernehmen die Arbeit im Kinderheim.
1947 Das Heim muss auf zivile Mitarbeiter umgestellt werden.
1948 Das Stift wird Caritas-Kinderheim.
1950 Carl Hauser wird Pfarradministrator der Pfarrei "St. Wenzeslaus" in Jauernick.
1959 Der Caritasverband schließt (suspendiert) das Heim.
01.11.59 Etwa 20 Schwestern aus Neuzelle (Borromäerinnen) übernehmen die Bewirtschaftung und die Räume des ehemaligen Kinderheimes.
01.01.60 Das Erzbischöfliche Amt Görlitz nutzt das Kapellenhaus für die katholische Jugendarbeit. Gleichzeitig wird ein Angebot für Familienferien erarbeitet.
1961 Umgestaltung der Hauskapelle (Künstler: Zawadzki).
09.03.81 Die letzten 4 Schwestern (Borromäerinnen) verlassen das St. Wenzeslaus -Stift.
25.03.85 Kanonische Errichtung des Karmelitenkloster "St. Teresa" unter Leitung von Pater Reinhard Körner in den Räumen des Stifts.
27.08.86 Die Karmeliten gehen in das Karmelitenkloster Birkenwerder (bei Berlin).
31.01.89 Erweiterung des St. Wenzeslaus-Stiftes durch die Übernahme der Räume des ehemaligen Klosters und Ausbau der Scheune mit Gästezimmer und Saal.
08.-12.04.1991 Sitzung des Pastoralrates und Konsistoriums des Apostolischen Visitators der Priester und Gläubigen des Erzbistums Breslau unter Leitung des Apostolischen Visitators Prälat Winfried König / Münster.
01.-03.09.1991 Tagung der Arbeitsgemeinschaft der kath. Bischöfe "der Region Ost" unter Leitung von Kardinal Sterzinski / Berlin.
28.06.-01.07.1993 Sitzung des Zentralvorstandes des Deutschen Caritasverbandes unter Leitung des Präsidenten Herrn Prälat Hellmut Puschmann.
10.-12.09.1993 Beginn der jährlichen Tagung der Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung des Jugendverbandes im Heimatwerk Schlesischer Katholiken.
08.10.93 550-jähriges Kirchweihjubiläum der restaurierten Pfarrkirche "St. Wenzeslaus".
1997 Inbetriebnahme eines Schwimmbades (für Nichtschwimmer)
25.12.97 Prälat Carl Hauser feiert seinen 100. Geburtstag.
1998-2005 Umgestaltung des Stiftes zum modernen Tagungs- und Familienhaus

 

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